Eulen bei Tag – Eulen bei Nacht

Zum Zeitvertreib ein kleines Bild gestalten, wer kennt das nicht.
Erstmal das Material. Am Ende sag ich dann noch wo ich das her habe und was mich der Spaß gekostet hat 😉

  • Leinwand in Herzform
  • Pailletten verschiedene Farben
  • Kleber (am besten Bastelkleber)
  • Doppelseitiges Klebeband
  • Glitzer
  • Batterie-LED-Lichterkette
  • je nach Bild und Wunsch Wasserfarbe und Pinsel
  • Brett
  • Akkuschrauber
  • diverse Schrauben
  • Halterung nach Belieben (bei mir waren es zwei Klappscharniere)
  • ach ja und der schon einmal erwähnte Ehemann

Angefangen hab ich mit Google. Ein Bild mit zwei Eulen gesucht und abgemalt. Darin bin ich nicht ganz so gut wie ich dachte 😉 egal, der Plan stand, also alles zusammensuchen und los gehts.

Also, wie man sieht Chaos pur. Nun das Bild auf die Leinwand bringen und die Pailletten so kleben wie man mag. Und wohin man mag. So habe ich es gemacht. Sollte ich es jemals wieder tun, dann würde ich zuerst die Lichterkette anbringen und dann das Bild fertigen. So entgeht man der doppelten Arbeit, denn geklebte Dinge haben die Angewohnheit sich auch wieder aus dem Staub zu machen.

Die Lichterkette war etwas kniffliger. Mit dem doppelseitigen Klebeband allerdings hält das prima. Klebeband auf Leinwand kleben und die Lämpchen im gewünschten Abstand anbringen. Die Kabel vorsichtig nach hinten biegen und ebenso fixieren.  Ich hab das Licht währenddessen an gehabt, damit ich sehe wie es wirkt und ob überhaupt 😉


Das war’s auch schon fast. Ich habe in das Brett noch zwei Schrauben geschraubt und das Bild (ähnlich wie eine Uhr) einfach da rein gehangen. Die Scharniere oder was auch immer man verwenden möchte anbringen und schon ist es fertig 😉 Das Fach bzw. die Befestigung für die Batterie wird eine andere Herausforderung, im Moment ist es an der Seite zwischen zwei Schrauben geklemmt.

 

Eulen bei Tag und bei Nacht 😀

 

 

So, das war es auch irgendwie schon von den Eulen in Love 🙂
wo hab ich den Kram her? Leinwand (3€), Pailletten (je Packung mit 1300 Stück 1€) und Kleber (1€) gab es im TEDI. Die Lichterkette (1,99€) und das doppelseitige Klebeband (1,79€) gab es im Netto. Glitzer und den Rest hatte ich zu Hause, da kann ich euch gar nicht genau sagen wo der herkam.
Ich habe knapp 100 Pailietten benötigt. Insgesamt hat das Bild 5,50€ gekostet. Okay sicher etwas mehr, aber das ist der Preis für die Materialien, die nicht schon seit Jahren bei mir rumliegen 😉 Das ist allerdings sehr geschätzt, da ich das meiste eh zu Hause hatte.

 

Das einfache Küchenregal

Gestern Abend, bei dem Kinderzimmer-Ausräum-Verfahren 😉 (er bekommt ein neues Zimmer, nicht das jemand denkt ich setz ihn vor die Tür 😀 ) sind mir unter anderem Bretter, deren Verwendungszweck noch geklärt wird, und zwei kleine Schubladen in die Hände „gefallen“.
Was daraus machen? Klar, wegschmeißen wäre eine Alternative, lag aber nicht in meinem Sinn.
Regale kann ich immer gebrauchen, gerade in der Küche. Dieser ganze Koch- und Backkram (besonders letzterer befindet sich in Unmengen bei mir) muss doch untergebracht werden.

Was habe ich benötigt?

  • Einen Akkuschrauber
  • drei Schrauben
  • die zwei Schubkästen
  • und einen Ehemann

so einfach war es. Das Schwierigste war die Kästen so aufeinander zu kriegen das es passt und nichts irgendwo absteht. Dafür auch der Ehemann 😉
Schubladen übereinander setzen und einfach zusammen schrauben. Fertig.

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Weil ich für das obere Fach noch nicht wirklich was gefunden habe, dient es (passend zur Adventszeit) als Abstellfläche für meine Weihnachtstees. Es ist halt doch etwas kleiner als unten.
Ich war im Übrigen auch einfach zu faul, die Namen der im Regal stehenden Marken weg zu machen. Einfach ignorieren wem es nicht gefällt bzw. passt 😉

 

Die Sitzecke 1 – Das Hochbeet

Ich weiß gar nicht so richtig wie wir auf die Idee gekommen sind. Acht Jahre wohnen wir jetzt hier und eigentlich wollten wir uns nie so richtig darauf festlegen hier zu Hause zu sein. Aber jetzt war es dann doch so weit. Und da ich gerade keinen Produkttest mache, habe ich beschlossen zu werkeln.

Der Vorteil wenn man auf einer großen Baustelle wohnt, man hat auf jeden Fall genug Baumaterial.

Also okay, ich habe die Backsteine aus der Ecke gezerrt, welche da seit Jahren einen eher undekorativen Zweck als Stapel boten, habe einen Sack Maurer-Putz-Mörtel in den Baustoffen im Wintergarten genommen und auf ging’s. Stein auf Stein. Bis es 80 cm hoch war. Mehr wollte ich nicht. Mehr ist auch nicht nötig gewesen.

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Nun ging es um die Füllung. Nach ewiger Googlesuche und immer noch keinem richtigen Plan habe ich mir für folgendes entschieden.

Rund ums Haus die Natursteine einsammeln und damit den Boden bedecken. 😉
Danach den Baumschnitt (habe ich in einem Artikel gelesen)
Grasnarbe. Abgestochen bei meiner Tante im Garten (die baut gerade einen riesen Pool)
Mit Erde auffüllen (Gartenerde, ebenfalls von meiner Tante und obendrauf Blumenerde

Bepflanzt habe ich das Beet, entgegen aller Anmerkungen meiner Mitmenschen, mit Blumen. Zauberglöckchen und Lilien.

Und dann kam noch das Verputzen. Für mich persönlich das Schlimmste an dem ganzen Projekt. Aber ich habe es nach ewig langer Zeit geschafft. 🙂
Also irgendwie mit Müh und Not. Es ist nicht perfekt, aber das sollte es auch nie sein. Denn sonst hätte ich ja auch jemanden anbei holen können, der das schon mal gemacht hat und nicht den Selbstversuch gestartet.

Mittlerweile hat sich auch drumherum einiges drumherum getan und zumindest eine Lilie hat den Weg nach draußen schon etwas getan. Das ganze ist ja schon 3 Wochen her.

Dadurch das es permanent der Sonne ausgesetzt ist, wird die Erde wie Beton, egal ob es Abends dauerhaft regnet. Davon merkt man gleich nach den ersten Sonnenstrahlen nichts mehr. Das hat mich ein wenig nervös gemacht. Denn in Beton wächst ja nun doch nicht all zu viel 😉 Also drei Gießkannen Wasser und mit Rindenmulch abgedeckt. Da schützt vor dem totalen Austrocknen.

So hat zumindest eine Lilie schon ihren Weg nach draußen gefunden mittlerweile und auch die Zauberglöckchen blühen.


Es ist also alles in allem kein Meisterwerk. Aber für den ersten Versuch bin ich stolz auf mich 😉